Soziale Arbeit
mit Sport und Bewegung

#DST2024

Am 14. Und 15. Mai 2024 traf sich Deutschlands Stiftungscommunity im Hannover Congress Centrum zum Thema: „Mittendrin: Wie

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Neujahrsempfang der Stiftung

Am 10. Januar 2024 fand der Neujahrsempfang der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung in der festlichen Atmosphäre der Burg Königsworth statt. Die Veranstaltung versammelte traditionell

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Gemeinsam Gutes in Bewegung setzen

Große Herausforderungen unserer Zeit, zu denen die Bekämpfung sozialer Probleme, die Unterstützung Schwächerer und hilfsbedürftiger Menschen sowie die Förderung des Zusammenhalts unterschiedlicher Gruppen in unserer Gesellschaft gehören, lassen sich nur im Zusammenspiel möglichst vieler Kräfte bewältigen. Gemeinsam mit Ihnen und Euch als starke Partner:innen, möchte MOBILEE diese Herausforderungen in Angriff nehmen. Wir möchten Sie und Euch für diese Zusammenarbeit begeistern und im Verbund neue Ideen, Projekte und Initiativen im Bereich Sozialer Arbeit mit Sport und Bewegung entwickeln.

 

Potentiale und Chancen von Sport und Bewegung als Mittel

Sport, Bewegung und Spiel besitzen viel Potenzial bei der Bearbeitung sozialer Problemlagen: Sie bieten Anlässe für soziale Interaktion, tragen zur psychischen und physischen Gesundheitsförderung bei, begünstigen die Erschließung von Erfahrens- und Lernräumen und können somit Bildungsprozesse sowie gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Bislang stellen sie jedoch eine noch nicht ausreichend genutzte Ressource dar – sowohl in den Sportvereinen als auch im Feld der professionellen Sozialen Arbeit.

 

MOBILEE: Zündfunke und Themenanwältin

Was braucht es, um das zugrunde liegende Potential (noch) besser zur Entfaltung zu bringen? Eine Plattform, die die Kompetenzen, die Erfahrungen und die Ressourcen, die sich zu den verschiedenen Typen sportbezogener sozialer Initiativen in Deutschland angesammelt und etabliert haben, strukturiert, weiterentwickelt und verfügbar macht.

 

MOBILEE versteht sich als diese Plattform, um einerseits Personen und Institutionen im Feld Sport und Soziales miteinander zu vernetzen. Und andererseits das Verständnis dafür zu weiten, welche Potenziale im Zwischenraum der bewährten Systeme Sport und Soziale Arbeit zu heben sind.

Die Plattform MOBILEE ist also nicht als Konkurrenz zu bestehenden Akteur:innen zu verstehen, sie möchte vielmehr Anlaufstelle sein und als Katalysator wirken. 

Kurz erklärt: Soziale Arbeit mit Sport und Bewegung

Organisierter Sport

„Sportvereine beziehungsweise -verbände leisten seit Jahrzehnten neben ihrem Kerngeschäft, nämlich den Sportangeboten für ihre Mitglieder, einen wertvollen Beitrag für den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Sie schöpfen bei der Realisierung ihrer sozialen Initiativen in der Regel aus dem mit ihrem Sportangebot in Verbindung stehenden spezifischem Know-how. Im Laufe der Zeit hat sich so eine spezielle Form der Aufgabenwahrnehmung innerhalb der ehrenamtlich gestützten Vereins- und Verbandsstruktur des organisierten Sports in Deutschland fest etabliert.“

Stiftungslandschaft

„Sportfördernde Stiftungen, nämlich solche mit „Sport“ als explizitem Satzungszweck, bilden einen beachtlichen Teil (ca. 10 Prozent) aller rechtsfähigen deutschen Stiftungen. Sport ist damit, hinter sozialen Zwecken sowie Wissenschaft, Bildung und Kultur, einer der häufigsten Satzungszwecke.
Daneben gibt es eine weitere Gruppe von Stiftungen, die sich Sport und Bewegung bei der Suche nach innovativen Ansätzen zur Bearbeitung oder Lösung gesellschaftlicher Probleme, indirekt zu Nutze machen. Diese Stiftungen fördern Initiativen und Projekte, die Sport und Bewegung als Mittel oder Medium zur Erfüllung anderer (Satzungs)zwecke, zum Beispiel für Integration, Bildung, Jugend- oder auch Entwicklungshilfe, nutzen.“

Praxis Soziale Arbeit mit Sport und Bewegung

„Im Zwischenraum der Systeme des organisierten Sports und der professionellen Kinder- und Jugendhilfe haben sich unlängst neue Ansätze einer bedarfsorientierten und sportbezogenen Sozialen Arbeit herausgebildet.
Die Kombination von sozialpädagogischem und sportivem Know-how der in diesem Segment tätigen Mitarbeiter:innen einerseits sowie die auf Mobilität und Flexibilität ausgerichteten Organisationsformen andererseits, machen sie besonders stark für sozialraumorientierte integrative Arbeit mit benachteiligten, sozial randständigen und schwer erreichbaren Personen und/oder Gruppen.“

Wissenschaft

„Seit den 1980er Jahren findet in Deutschland eine vielschichtige Theoriediskussion zur Entstehung sozialer Probleme und ihrer Verknüpfung mit den Belangen des Körpers statt, die einen konzeptionellen Entwurf einer bewegungs- und sportbezogenen (Jugend)sozialarbeit hervorgebracht hat, der bis heute von Bedeutung ist. Auch wenn Sport und Bewegung dadurch eine enorme Aufwertung über die bloße Freizeitgestaltung hinaus als ein Medium in der Sozialen Arbeit erfahren haben, ist eine Professionalisierung des Themenfeldes innerhalb der Wissenschaft (u.a. Theorielegung, Forschung, Einrichtung von Studiengängen) bisher (noch) nicht erfolgt.“

Politik

„Die Politik unterstützt moderne sozialarbeiterische Initiativen mit Sport und Bewegung durch projektbezogene Fördertöpfe und der Fürsprache im Zuge öffentlichkeitswirksamer Kampagnen.
Um den nachhaltigen strukturellen Aufbau des Segments Soziale Arbeit mit Sport und Bewegung vorantreiben zu können, bedarf es zusätzlich zu projektbezogener auch der grundsätzlichen institutionellen Förderung. Politik ist hier gefordert Möglichkeiten zu finden, damit ein innovativer Ansatz nicht in ein strukturelles ‘Dazwischen‘ etablierter Systeme und den Resorts von Sport- und Sozialpolitik gerät.“

Unser Beitrag und Verständnis zur nachhaltigen Entwicklung

Sport und Bewegungsangebote können positiv zu Gesundheit und Wohlergehen aller Menschen aller Altersgruppen beitragen, bspw. bei der Bewältigung (psych.) belastender Situationen unterstützen und Gesundheitsrisiken präventiv vorbeugen. Adressat:innen Sozialer Arbeit sind im Organisierten Sport unterrepräsentiert. Daher gilt es, Zugänge zu Sport- und Bewegungsangeboten für alle zu ermöglichen. Um dieses Ziel zu erreichen und mehr niedrigschwellige Bewegungsangebote zu entwickeln, möchte MOBILEE das Feld der sport- und bewegungsbezogenen Sozialen Arbeit stärken. Dies geschieht u. a. durch den Aufbau entsprechender Strukturen und verbesserter Rahmenbedingungen für die Akteur:innen aus der Praxis.
Ein inklusiver, gerechter Zugang zu Bildung muss gewährleistet sowie ein lebenslanges Lernen für alle ermöglicht werden. Über Sport- und Bewegungsangebote können soziale Kompetenzen (bspw. Kooperations-, Empathie- und Teamfähigkeit), sowie individuelle Kompetenzen (z.B. Persönlichkeitsentwicklung, Selbstwirksamkeit, Teilhabe) gefördert werden. Insbesondere marginalisierte Personengruppen können über Sport- und Bewegungsangebote angesprochen und erreicht werden. Sport und Bewegungsangebote können gezielt mit schulischer, beruflicher oder außerschulischer Bildung kombiniert werden, wodurch Bewegungsangebote sowohl die formelle als auch informelle Bildung fördern. MOBILEE unterstützt sein Netzwerk in diesem Prozess zukünftig u.a. durch Austauschformate und Informationsbereitstellung (aktuell jeweils im Aufbau befindliche Maps die Praxisprojekte und Bildungsangebote im Themenfeld darstellen), um einen Wissenstransfer und gegenseitiges Lernen zu ermöglichen.
Mädchen und Frauen (insbesondere mit Zuwanderungsgeschichte) sind in unserer Gesellschaft auf unterschiedlichen Ebenen mit Ungleichbehandlung konfrontiert und sind u.a. auch im Organisierten Sport deutlich unterrepräsentiert. Deshalb braucht es zusätzliche, über den Vereinssport hinausgehende Sport- und Bewegungsangebote, damit sie im stärkeren Maße von den positiven Wirkungen Sozialer Arbeit mit Sport und Bewegung profitieren können (u. a. Empowerment, Selbstwirksamkeit, -bewusstsein, Verantwortungsübernahme). MOBILEE unterstützt sein Netzwerk und entsprechende Initiativen u. a. durch Informationsbereitstellung, Austauschformate und die Erhöhung von Sichtbarkeit.
Ungleichheit ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig und ein wachsendes Problem. MOBILEE setzt sich auf struktureller Ebene für mehr Gerechtigkeit und Teilhabe für alle Menschen ein und trägt dazu bei, Rahmenbedingungen zu schaffen, die gesellschaftlich marginalisierte Personengruppen nachhaltig stärkt. Dadurch kann eine Soziale Arbeit mit Sport und Bewegung zur Reduzierung von Ungleichheit beitragen.
Nachhaltige Partnerschaften sind eine wesentliche Voraussetzung, um die Ziele von MOBILEE zu erreichen und gemeinsam das Themenfeld Soziale Arbeit mit Sport und Bewegung zu stärken. In unserem Netzwerk arbeiten wir mit verschiedenen Kooperationspartner:innen, Organisationen, Institutionen, und Unterstützer:innen zusammen. Diese kommen aus den Feldern Soziale Arbeit, Organisierter Sport, Städte/Kommunen, Förderlandschaft, Wissenschaft und Politik. Dabei sind alle Akteur:innen gleichsam wichtig und können verschiedene Stärken einbringen: beispielsweise die pädagogische Konzeption und Durchführung von Angeboten (Soziale Arbeit), die Unterstützung bei der Vermittlung von sportlichem Know-How und Angebotsdurchführung (Organisierter Sport), Finanzierung/Infrastruktur (Städte/Kommunen, Politik, Stiftungen) und Evaluierung/fachliche Begleitung (Wissenschaft).

MOBILEE Newsletter

Mit unserem Newsletter wollen wir zukünftig alle zwei Monate über aktuelle Themen, Projekte und Ereignisse rund um das Thema Soziale Arbeit mit Sport und Bewegung in ganz Deutschland informieren. Der Newsletter soll nicht nur Neuigkeiten über unsere eigene Arbeit bei MOBILEE beinhalten, sondern insbesondere über aktuelle Entwicklungen aus unserem Netzwerk informieren. Dementsprechend möchten wir Sie und Euch bei der Gestaltung des Newsletters aktiv mit einbeziehen und freuen uns über Ideen und Inhalte – von Projekten aus der Praxis über Veranstaltungshinweise bis hin zu aktuellen Erkenntnissen aus Wissenschaft und Lehre.  

 

Stimmen

Organisierter Sport

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Marie Huber, Soziale Stiftung Bayern
Stiftungssektor

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Marie Huber, Soziale Stiftung Bayern
Praxis Sportbezogene Kinder- und Jugendarbeit

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Peter Huber, Soziale Stiftung Soziales Bayern
Soziale Arbeit

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Marie Huber, Soziale Stiftung Bayern
WISSENSCHAFT

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Marie Huber, Soziale Stiftung Bayern

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